Welche Form des Heilens ich praktiziere

Seit September 2005 bin ich nun in Reiki eingeweiht. In den Jahren 2007 und 2008 folgten die Meister- und Lehrergrade im Reiki nach Mikao Usui, Celtic-Reiki und Drachen-Reiki.

Mittlerweile jedoch praktiziere ich selbst das in unserem Kulturkreis gebräuchliche und traditionelle Handauflegen, wobei ich hier die klassischen Reiki-Positionen verwende, da diese einfach den altbekannten Energiezentren entsprechen.

Für mich selbst habe ich erkannt, dass der asiatische Bezug zum Reiki nicht stimmig ist und die Energien nicht zu unseren kulturellen und spirituellen Wurzeln passen. Durch die Rückbesinnung auf die Symbole, Götter, Geister und Energien aus unserem Erbe und der klassischen Hexenkunst, kann ich freier und gezielter agieren.

Ähnlich dem Feng-Shui, das speziell für Längen- und Breitengrade Asiens entwickelt wurde und komplizierte Berechnungen erfordert, ist Reiki eine Behandlungsform die das Verständnis der jeweiligen Symbole erfordert. Ohne nun der japanischen Sprache mächtig zu sein und die genaue Bedeutung zu kennen, kann der Anwender von Reiki zwar für die Behandlung mit Reiki eingestimmt sein diese jedoch nur rudimentär einsetzen. Anders ist es nun, wenn ein Heiler auf die ihm durch kulturelle Herkunft und Erbe bekannten Namen, Symbole und die jeweiligen spirituellen Wesen zurückgreift. So wirkt ein Pentagramm, eine nordische Rune oder der Name einer uns bekannten Gottheit viel stärker als uns fremde asiatische Schriftzeichen.